Warum schon am Beginn das Ende im Fokus haben?

Planen und Bauen ist ein schöpferischer Prozess, der die kreative Konstruktion der Zukunft zum Ziel hat. Er bedeutet oft den Neubeginn oder eine Entwicklung im Sinne einer Erneue­rung bzw. Expansion.

Es ist die Schaffung von etwas Einmaligen (im wahrsten Sinn des Wortes) und mit allen Voraussetzungen verbunden, Komplexität in hohem Ausmaß zu schaffen.

Was ist also am Beginn eines Projektes zu bedenken? Wohin sind die Prioritäten zu legen? Reicht es aus, die ökonomischen Aspekte als vorrangiges Ziel zu haben?

Wie weit hat der Blick bei der Planung und Errichtung eines Gebäudes zu gehen?
Bis zur Eröffnung? Bis in 5 oder 10 Jahren? Oder doch bis zum Ende des Lebenszyklus des Gebäudes. An welchem Erfolg werden Manager gemessen?

Wo liegt die Verantwortung gegenüber den Stakeholdern, Mitarbeitern oder aber auch zu­künftigen Generationen?

Diese Fragen haben Verantwortliche am Beginn jedes neuen Projektes zu entscheiden. Welche Antworten auch immer gefunden werden, wichtig ist, dass sie gestellt werden!

First things first!

Auch wenn jedes Projekt "anders" ist und seine ganz speziellen Eigenheiten und Merkmale besitzt, der Prozessablauf uns die Systematik folgt im Wesentlichen immer wiederkehrenden Regeln. Selbst wenn einzelne Schritte nicht ausreichend beachtet, übersprungen oder sogar negiert werden beeinflussen diese den Projektverlauf. So wie wir nach Paul Watzlawick "nicht nicht kommunizieren können", sind fehlende oder ungenaue Beschlüsse genau so realitätsschaffend wie gut vorbereitete. Die Wirkung ist nur eine andere und wird oft im späteren Projektverlauf den Umständen, dem Team, usw. zugeschoben.

Durch Vorgabe und Einhaltung der wesentlichen Strukturen, Abläufe und Verantwortlichkeiten, lässt sich ein Projekt systematisch aufbauen und zum Erfolg führen.

 

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