Virtual Reality

Virtual Reality

Architekten haben immer schon ihre Visionen und Phantasien mittels Stift und Papier (heute mit Maus und Computer) Zuschauern zugänglich gemacht.

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Das Ziel der dargestellten Zeichnungen und Bilder ist ein zweifaches:

Einerseits einem Bauherrn bzw. Geldgeber von den eigenen Ideen so weit zu überzeugen, dass er auch die Beauftragung und Finanzierung für die Errichtung von Bauwerken übernimmt.

Andererseits Konstruktionspläne zu erstellen, nach denen das Bauwerk auch errichten werden kann.

Konstruktionszeichnen sind immer mit einen Maßstab verbunden. (Von Stadtansichten bis hin zum Fenster-Detail)

Perspektivische Zeichnungen - heute Renderings – sind massstabslos.

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Die Präsentationstechnik hat sich im Laufe der Zeit von Tinte auf Papier, Malereien und Collagen, Papiermodellen, Renderings, gedruckten 3D-Strukturen bis hin zu Animationen mit Filmcharakter weiterentwickelt.

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Alle diese Techniken haben jedoch 2 Phänomene:

1. Abstand

Die Zuschauer halten Abstand und bekommen damit einen „Außenblick“.

Eine Identifikation mit dem Objekt ist damit erschwert ….

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Die Präsentation wird an die Wand gehängt (oder am Bildschirm betrachtet) und bewirkt je nach Qualität mehr oder weniger Emotionen.

 

Der Abstand zur Zeichnung verhindert jedoch eine Interaktion vom Betrachter mit dem Objekt. 

2. Starrer Augpunkt

Der Betrachter sieht das Bild aus einem vorgegebenen Blickwinkel. Von diesem Augpunkt (der „Schokoladenseite“ des Projektes) sieht der Betrachter einen Ausschnitt des Projektes - der Planer bestimmt dabei, wohin der Betrachter schaut.

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…und manchmal bringt der Blick von hinten unerwartete Überraschungen!

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Eine neue Sicht der Projekte bringt die Technik
"VIRTUAL REALITY" - kurz "VR"

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Auf Basis eines 3-D oder BIM-Modelles wird das "virtuelle Modell" erstellt.
Dieses kann ein Arbeitsmodell zur Überprüfung im Planungsprozess sein - oder das fertige Projekt zeigen.

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Der Betrachter bekommt damit eine völlig neue Dimension einer Innensichtweise - er/sie ist praktisch mitten drin!

Der Betrachter bestimmt nun wohin er geht und wohin er schaut - nach oben, nach unten, ums Eck - jede Blickrichtung ist möglich!

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