Was prüfen, was festlegen?

  • Was muss vorgegeben werden?
  • Wer sind die Stakeholder?
  • Was geht/was geht nicht?
  • Geht sich das aus?

Während dieser Phase werden die Rahmenbedingungen definiert sowie das Projekt systematisch aufgesetzt. Es wird die Formulierung der Bestellqualität ausgearbeitet und so die Grundlage für die Planungsphase geschaffen. Die wichtigsten Aspekte sind:

  • Grundstück (Lage, Infrastruktur, Größe, etc.)
  • Funktions-, Raum- und Flächenprogramm
  • Qualitätsdefinitionen (gestalterische, technische und Servicequalität)
  • Nachhaltigkeitsaspekte
  • Kosten- und Terminziele

Darüber hinaus sind die für eine erfolgreiche Projektabwicklung erforderlichen Strukturen wie z.B. Projektorganisation und Abwicklungsmodell zu definieren und Vergabeprocedere (Auswahl Planer, Sonderfachleute, ausführende Firmen) durchzuführen.

Weiters ist zu definieren, ob das Projekte mit einer BIM-Software geplant wird, und ob und mit welcher Vorgabe diese zu erfolgen hat. (Insel- oder Gesamtlösungen, Planungsphasen, etc.) Diese Entscheidungen beeinflussen maßgeblich die Lebenszykluskosten, haben aber auch einen großen Einfluss auf das Ausschreibungs- und Vergabeverfahren.

Durch die Machbarkeitsstudie wird in dieser Phase sichergestellt, dass die formulierten Ziele auch innerhalb der definierten Grenzen und entlang der Vision umsetzbar sind. Dabei darf der gestalterische Spielraum für die folgende Planungsphase jedoch nicht unnötig eingeengt werden.

Das Ergebnis dieser Phase hat die Umsetzung und Erfüllung der Vorgaben aus der Strategiefindung zu klären und sicherzustellen.

 

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Symbolisiert wird diese Phase im Bau.Modell durch ein Quadrat. Die Materialität wird durch eine metallische Struktur dargestellt, die Stabilität ausdrückt. Der Rahmen gibt Raum in dem Neues entstehen kann, setzt aber gleichzeitig auch wichtige Grenzen.

 

 

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